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Ein Tampen im Wasser und die Folgen

Zur Sicherstellung der Betriebsfähigkeit wurde die „ELBE 27" immer wieder in Werften aus dem Wasser genommen und besonders die anfällige Wellenanlage mit dem Verstellpropeller überprüft bzw. repariert (Februar 1997, Mai 1999 und Februar 2000). Aufgrund der drastisch gestiegenen Kosten verzichten wir seit dem Winter 1998/99 auf das bis dahin übliche Winterlager mit dem Verbringen des Bootes auf einen Lagerbock. Trotzdem wird durch den Verein über die vorgeschriebenen Untersuchungsfrequenzen hinaus freiwillig im Einvernehmen mit der Versicherung vorwiegend der Rumpf auf Materialstärke untersucht und zeitgleich regelmäßig der Unterwasseranstrich erneuert. Durch Eigenleistungen und der freundlichen Unterstützung von Sponsoren können wir glücklicherweise die Kosten minimieren.

Trotz aller Sorgfalt lassen sich leider auch kostenaufwändige Reparaturen nicht vermeiden. Die ELBE 27 überfuhr im Sommer 2000 während einer Gästefahrt einen unter Wasser treibenden Tampen, der die Antriebswelle so stark beschädigte, dass sie komplett ausgetauscht werden musste. Leider liegen derartige, selten benötigte Ersatzteile nicht bei den Werften auf Lager. So musste diese Welle in bis Januar 2001 dauernden Arbeitsschritten angefertigt und eingebaut werden. Auch in der Saison 2012 fiel das Boot aufgrund eines Getriebe- und Motorschadens längere Zeit aus. Zum Glück konnten fachkundige und hochmotvierte Mitglieder des Vereins jeweils einen Ersatz für den Motor und das Getriebe besorgen und mit viel Eigenleistung das Boot wieder betriebsbereit machen. Dieses gelang uns auch in diesem Fall mit eigenen finanziellen Mitteln, die wir über Jahre durch unsere Museumsstreifenfahrten erwirtschaften konnten.

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